FSV verliert Benefizspiel und gewinnt viel Sympathie

FSV Zwickau - Dynamo Dresden (0:3)

Knapp 6000 Zuschauer fanden bei herrlichem Wetter den Weg zum Retterspiel in die GGZ-Arena nach Eckersbach. Darunter viele schwarz-gelbe Dynamos aus Dresden, deren Verein auf jegliche Einnahmen verzichtete. Gewöhnungsbedürftig die komplett leere Gegengerade im Stadion, die lt. FSV-Geschäftsführer Marvin Klotzkowsky eine von vielen zukünftigen Sparmaßnahmen im Regionalligabetrieb darstellt.

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Zwickau und Dynamo das ist schon was Besonderes. Ausgelassene Fanfreundschaft auf den Rängen, wo es eigentlich keine Ordnungskräfte und Polizei braucht.

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Zweitrangig das Ergebnis, dass klar mit 0:3 für den Drittligafavoriten sprach. Das der neue Trainer Rico Schmidt schon die endgültige Mannschafstaufstellung für das erste Meisterschaftsspiel gegen den DDR-Serienmeister BFC Dynamo im Kopf hatte, ist eher fraglich. Einige Abstimmungsprobleme und taktische Fehler gilt es in den nächsten Wochen noch auszumerzen.

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Viele der neuen jungen Spieler waren von dem überaus freundlichen Empfang bei der Mannschaftsvorstellung hinter dem Fanblock sehr angetan. Leider konnte ein Großteil der Zuschauer wegen der unterdimensionierten Lautsprecherbox nichts von dem verstehen, was Trainer, Verantwortliche und die Mannschaft mitzuteilen hatten.

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Der Crowdfunding-Kampagne „Fussball gehört den Fans“ hat das sicher nicht geschadet, denn der Andrang an den Ständen mit den Spendenmöglichkeiten war groß.

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Immer dicht umringt und für jeden Schnappschuss zu haben Urgestein Davy Frick.

Der FSV startet mit einem Flutlichtspiel gegen Luckenwalde in die Heim-Saison:
Freitag. 4.8. 19.00 Uhr, GGZ Arena

Fotos: impressszenario/zwickau2000